Hochwasser in Haren - Helfer gebraucht

Geschrieben am 30.12.2023
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Nach wie vor drücken auch in Haren die hohen Wasserstände auf die Deiche im Stadtgebiet – auch über den Jahreswechsel hinweg ist mit dieser angespannten Hochwasser-Lage zu rechnen. Für den morgigen Sonntagvormittag (31.12.2023 / 9 Uhr) ist daher eine weitere vorsorgliche Deichsicherung im Bereich „An der Flutmulde“ geplant. Hierfür werden noch zusätzliche Helferinnen und Helfer aus der Bevölkerung zur weiteren Unterstützung gesucht, so eine Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

„Auch wenn die Wasserpegel im Süden des Stadtgebiets langsam leicht zurückgehen, werden die mehrfachen Kontrollen und Deichschauen tagsüber und des Nachts durch den Krisenstab kontinuierlich weiter durchgeführt, um die Sicherheit vor Ort zu gewährleisten. Zur Vorsorge und Deichsicherung erfolgt am heutigen Vormittag – wie angekündigt – bereits eine Verstärkung des Deiches östlich der Ems“, schreibt die Stadt.

Für Sonntag, den 31. Dezember 2023, ist eine weitere prophylaktische Deichentlastungsmaßnahme im Bereich der Straße „An der Flutmulde“ geplant: Harenerinnen und Harener, die sich engagieren möchten, sind dazu aufgerufen, sich um 9 Uhr auf dem Parkplatz des HGZ (Harener Gesundheitszentrum) an der Emmelner Straße zu sammeln. Im Rahmen dieser Aktion soll der Deich mit Sandsäcken vorsorglich stabilisiert und verstärkt werden. Jeder der helfen will, möge einfach kommen! (Hinweis: Größere Gruppen werden gebeten sich zahlenmäßig vorab unter der Email ordnungsamt@haren.de anzumelden!) In diesem Zusammenhang sei noch auf die schwierige Parksituation vor Ort hingewiesen: Freiwillige sollten möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Treffpunkt gelangen oder sich bringen lassen. Sämtliche Zufahrtsstraßen müssen zur An- und Belieferung der Einsatzkräfte durchgehend freigehalten werden.

Es ist davon auszugehen, dass sich die angespannte Hochwassersituation auch über die Silvesterfeiertage halten wird: In diesem Zusammenhang bittet die Harener Stadtverwaltung nach Rücksprache mit den Feuerwehren Haren und Rütenbrock sowie der Polizei Emsland / Grafschaft Bentheim darum, in diesem Jahr auf das Abbrennen von Feuerwerkskörpern möglichst zu verzichten. Mit Blick auf die Einsatzkräfte vor Ort sollen dieser keiner unnötigen Doppelbelastung ausgesetzt werden. Ferner gilt es die Wildtiere, deren Rückzugsorte von der Hochwasserlage überschwemmt wurden, zu schützen.