Erste Spatenstiche für die neue KiTa in Emmeln

Geschrieben am 20.09.2021
von Christian Neumann


Viele Hände haben angefasst, um der „Arche Kunterbunt“ ihren zeremoniellen Baustart zu geben – symbolträchtig am Weltkindertag 2021

Besonders im Bereich der unter-drei-Jährigen besteht im ganzen Stadtgebiet von Haren großer Bedarf an weiteren Kinderbetreuungsplätzen. Eine neue KiTa in Emmeln soll künftig vornehmlich den wachsenden Bedarf im östlichen Stadtgebiet abdecken.

Auf einer Fläche von rund 1.140 m² entstehen neben der Grundschule "Josefschule" bis voraussichtlich zum Winter 2022, vom Architekten Dipl.-Ing. Jens Meyerrose geplant, neue Räume für zwei weitere Krippengruppen und eine Regelgruppe – bereits getauft auf den Namen „Arche Kunterbunt“. Das Bauunternehmen H. Steffens aus Haren-Erika wird das Bauprojekt ausführen, das mit circa 2,9 Millionen Euro beziffert ist. Es ist so konzipiert, dass die KiTa nachträglich bei Bedarf problemlos erweitert werden kann.

Viele Hände hatten sich bereitgemacht, um beim symbolischen ersten Spatenstich nicht nur dabei zu sein, sondern auch mitzumachen. Neben den Bau- und Projektverantwortlichen waren Vertreter der Stadt Haren mit Bürgermeister Markus Honnigfort, Stadtbaurat Hendrik Brinker und dem Ersten Stadtrat Dieter Sturm (u.r.), der Emmelner Ortsvorsteher Josef Kramer sowie Superintendent Dr. Bernd Brauer und Pastor Torben Rakowski (u.l.) vom Ev. Luth. Kirchenkreis Emsland-Bentheim zusammengekommen. Der Kirchenkreis wird die Trägerschaft der Kita übernehmen. Die Betreiberverträge wurden mit der Stadt Haren bereits im Juli unterzeichnet – wir berichteten.



Symbolträchtig zum heutigen Weltkindertag fand dann die Grundsteinlegung statt. Der Superintendent (2.v.l.) freute sich sehr, diesen pädagogisch wichtigen Beitrag als Ev. Kirchengemeinde für Haren zu leisten.

Bürgermeister Honnigfort (2.v.r.): „Mit der besiegelten Trägerschaft des Ev. Luth. Kirchenkreises sind wir in Haren vielfältig aufgestellt, haben wir doch Vertreter der Kirchen wie auch eine städtisch geführte und sogar eine betrieblich geführte Kindertagesstätte im städtischen Angebot.“



„Für die noch freien Flächen auf dem Gelände ist schon eine weitere Planung vorgesehen: mehr Parkplätze für Autos und Fahrräder werden kommen, denn diese sind wichtig. Die verkehrstechnische Infrastruktur muss stimmen, damit das pädagogische Angebot von den Eltern auch genutzt wird. Dies war ein mit entscheidender Faktor, den Standort an der Josefschule auszuwählen“, führt der Bürgermeister weiter aus.