Ferienpasskinder töpfern kleine Kunstwerke

Geschrieben am 24.08.2020
von Redaktion

Modellieren, Trocknen, Glasieren, Brennen – es braucht Zeit bis zum fertigen Werkstück



„Den dicken Klumpen Ton, der vor euch liegt, werdet ihr in euer ganz eigenes Kunstwerk verwandeln, doch denkt daran: Arbeitet euer Werkstück nicht zu dünn, denn beim Trocknen und Brennen schrumpft der Ton noch etwas“, erklärt Christa Gießen den Kindern, die sich zum Töpferkurs des Kunstkreises Haren eingefunden haben.


Für insgesamt 20 Kinder, im Alter von acht bis sechzehn Jahren war Platz in diesem Ferienpassangebot der Stadt Haren. Betreut wurden die Kinder neben Christa Gießen von drei weiteren ehrenamtlichen Mitgliedern des Kunstkreises, die auch die coronabedingten Sicherheitsvorgaben umgesetzt haben: Der Kurs wurde in zwei Gruppen aufgeteilt und an den neuen Außenarbeitsplatz des Kunstkreises Haren verlegt. Hier am Heimathaus, unter dem Sonnensegel, ist ein schattiges Plätzchen für die Außenaktivitäten des Kunstkreises eingerichtet worden und ausreichend Abstand und Platz zum Werkeln und Modellieren. Alles was die jungen Künstlerinnen und Künstler für das Töpfern benötigten, stand bereit, so dass die Arbeit direkt losgehen konnte. Mit großer Energie wurde geknetet, geklopft, gerollt und geformt, bis jeder mit seinem keramischen Werkstück zufrieden war. Das musste nun einige Tage zum Trocknen weggestellt werden.

Glasieren konnten die Kinder ihre Werkstücke mit Redoxglasuren erst beim zweiten Kurstermin, weil die Werkstücke erst dann einen lederharten Trocknungsgrad erreicht hatten. Abschließend wurden sie im Keramikofen bei großer Hitze gebrannt. Alles in allem ein spannender Entstehungsprozess, der von den Kindern viel Geduld abverlangt hat. Doch die Vorfreude auf die selbstgetöpferten Werkstücke war groß, und stolz konnten die kleinen Künstlerinnen und Künstler ihre wunderbaren Kunstwerke nach Hause tragen.